Humanvermögensbericht der Raiffeisen Bankengruppe in Österreich im Jahr 2015

Um den Beitrag der Raiffeisen Bankengruppe zur österreichischen Humankapitalbasis (durch Aus- und Weiterbildung generiertes Leistungspotenzial der Beschäftigten) und in seiner Bedeutung für die Raiffeisen Bankengruppe und die Volkswirtschaft darzustellen, hat das Economica Institut für Wirtschaftsforschung eine umfassende Fragebogenerhebung bei den Raiffeisenbanken, Raiffeisen-Landeszentralen und der RZB-Gruppe durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen des „Humanvermögensberichts der Raiffeisen Bankengruppe in Österreich im Jahr 2015“ präsentiert.

Betriebliche Aus- und Weiterbildung wirkt sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit des einzelnen Beschäftigten und das Unternehmen aus, sondern steigert auch Produktivität und Wertschöpfung im Land. Mit Ausgaben für Aus- und Weiterbildung von 816 Euro pro Beschäftigten (AT-Durchschnitt: 425 Euro) und 25,4 Weiterbildungsstunden pro Jahr (AT-Durchschnitt: 10 Stunden) leistet die RBG einen weit überdurchschnittlichen Beitrag zum österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftswachstum. Die Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisen Bankengruppe liegt um 17 Prozent über dem Branchendurchschnitt.

Die Raiffeisen Bankengruppe investiert außerdem in das Humankapital der jungen Generationen in dem sie einen erheblichen Beitrag zur Lehrlingsausbildung in Österreich leistet. Ein Anteil von 40 Prozent aller Bank-Lehrlinge werden von der Raiffeisen Bankengruppe ausbildet.

Zu den hervorstechenden Stärken der Raiffeisen Bankengruppe zählt die flächendeckende Präsenz: Für 99,5 Prozent der Bevölkerung gilt, dass sie einen der mehr als 2.000 Raiffeisen-Standorte binnen zehn Autominuten erreichen können. Als ein auch im ländlichen Raum gut zu erreichender Arbeitgeber kann Raiffeisen aus einem großen Arbeitskräftepotenzial schöpfen. Auch der einzelne Beschäftigte profitiert hiervon, denn eine gute Allokation führt zu kurzen Arbeitswegen und mit durchschnittlich 10,1 Minuten zu vergleichsweise niedrigen Pendelzeiten (AT-Durchschnitt: 18,6 Minuten). Dieser Vorteil lässt sich monetär bewerten: Die Opportunitätskosten für Freizeit liegen bei jährlich 63 vermiedenen Pendlerstunden bei 554 Euro pro Beschäftigten oder 10,6 Millionen Euro Zeitkostenersparnis insgesamt. Kürzere Pendelwege schonen außerdem die Umwelt durch geringere Treibhausgasemissionen.

(Pressemeldung erschienen am 13. November 2016)

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